Die Räuber

von Friedrich Schiller
2-LP LITERA 8 60 051/052
Covertext:
„Es mag beym ersten in die Hand nehmen auffallen, daß dieses Schauspiel niemals das Bürgerrecht auf dem Schauplatz bekommen wird. Wenn nun dieses ein unentbehrliches Requisitum zu einem Drama seyn soll, so hat freilich das meinige einen grossen Fehler mehr“, sagt Schiller in der unterdrückten Vorrede zu seinem Schauspiel „Die Räuber“. Sucht man nach dem Grund dieser Befürchtung, so richtet sich der Blick auf Schillers innere und äußere Lebensumstände sowie auf die Zeit, in der dieses sein erstes Drama entstand. Wie kam es, daß der einundzwanzigjährige Dichter mit solcher Gewalt gegen seine Welt protestierte und in diesem Protestschrei die Stimmen der würdigsten seiner Zeitgenossen vereinte?
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse in Deutschland von solch niederdrückender Armseligkeit, daß jedermann, der die großen Gedanken des Humanismus und der Demokratie, mit denen das Bürgertum in der Renaissance seinen Anspruch auf Herrschaft angemeldet hatte und in der Folgezeit weiterentwickelte, mit Trauer und Zorn der Zukunft unseres Volkes entgegenblicken mochte. Das Land war zerrissen in eine Unzahl von kleinen Feudalstaaten, in denen despotische Herrscher, lediglich auf die Erhöhung ihres Glanzes und die Festigung ihrer Herrschaft bedacht, mit verantwortungsloser Willkür wirtschafteten. Ein Heer von Beamten und Polizeispitzeln, ein ekelhafter Rattenschwanz von Schmarotzern und käuflichen Subjekten bildeten ihre Umgebung. Der Handel wurde eingeengt in unzählige Grenzen und unerträgliche Zollbestimmungen, die Not des Volkes wuchs, und jeder freiheitliche Gedanke von Republik und Demokratie erstickte.
Aber gerade in jener Zeit erhoben die bedeutendsten Männer unserer Literatur – Lessing, Herder, Goethe – ihre Stimmen; Kant begründete mit seinen Hauptwerken die klassische deutsche Philosophie, und das Menschenbild Rousseaus beherrschte die Geister. Der gewaltige Unterschied zwischen den tatsächlichen Verhältnissen und den großen Gestalten der aufblühenden nationalen Dichtung brachte jedem klar Denkenden die deutsche Misere um so schmerzlicher ins Bewußtsein.
Der junge Schiller lernte den knechtischen Zwang der Fürstenherrschaft am eigenen Leibe kennen. 1759 in Marbach am Neckar als Sohn eines Wundarztes und Offiziers geboren, besuchte er die Lateinschule in Ludwigsburg. Seine sich früh entwickelnde Persönlichkeit veranlaßte den Herzog, ihn in die später „Hohe Karlsschule“ genannte Militärakademie in Stuttgart zu pressen, wo er Medizin studierte. Alles an dieser Akademie war eingerichtet, treue Fürstendiener zu erziehen. Jede Betätigung, die davon ablenken konnte, war untersagt. Die Schriften Lessings, Herders und Goethes standen auf dem Index. Entgegen der strengen Verbote befaßte sich Schiller mit dem Gedankengut der fortschrittlichen bürgerlichen Philosophie und ließ die für die damalige Zeit revolutionären Dichtungen der jungen deutschen Literatur auf sich wirken. Schon früh versuchte er, die ihn bedrängenden Gesichte dichterisch zu gestalten, und endlich, 1780, gelang ihm jenes hochverräterische Werk, das ihm den Zorn des Herzogs eintrug, „Die Räuber“. Er schenkte der deutschen Nation ein Drama, das aller Enge und Dumpfheit seiner Zeit spottete und alles Kraftvolle und Große unseres Volkes in sich sammelte.
Die Quellen, aus denen Schiller die Anregung zu seinen „Räubern“ bezog, sind mit absoluter Sicherheit nicht feststellbar. Es gibt darüber keine authentischen Selbstzeugnisse des Dichters. Sicherlich aber kann man annehmen, daß es Christian Friedrich Daniel Schubarths Aufsatz „Zur Geschichte des menschlichen Herzens“ war, der den unmittelbaren Impuls lieferte. Schubarth teilte darin ein Vorkommnis mit, das in seinen einzelnen Zügen zur „Räuber“-Fabel außerordentlich enge Beziehungen aufweist: Ein Edelmann hat zwei Söhne, deren einer ein Frömmler und Mucker, deren anderer ein bei aller Welt beliebter „genialischer“ Mensch ist. Durch Intrigen gelingt es dem einen, Carl, das aus überfließender Kraft ausschweifende Leben seines Bruders Wilhelm zu benutzen, um diesen beim Vater zu denunzieren. Ein durch Carl unterschlagener Brief, in dem Wilhelm beim Vater um Verzeihung bittet, macht die Trennung endgültig. Wilhelm zieht durch die Welt, und schließlich ist er es, der, ohne das zu wissen, den Vater vor einem Mordanschlag bewahrt, den Carl gegen ihn ausführen will. So findet der Vater seinen verlorenen Sohn wieder und verzeiht ihm.
Sind auch die äußeren Handlungsbezüge zwischen dieser Novelle und den „Raubern“ durchaus deutlich, so besteht doch ein unvergleichlicher Unterschied zwischen der ein wenig sentimentalen Geschichte Schubarths und dem unerhörten, den ganzen Umkreis menschlicher Leidenschaft in sich bergenden vulkanischen Drama, das Schiller schuf.
Die Absichten, die der Dichter mit seinem Stück verfolgte, gibt er uns in der Vorrede zur Kenntnis: „Wer sich den Zweck vorgezeichnet hat, das Laster zu stürzen, und Religion, Moral und bürgerliche Gesetze an ihren Feinden zu rächen, ein solcher muß das Laster in seiner nackten Abscheulichkeit enthüllen, und in seiner kolossalischen Größe vor das Auge der Menschheit stellen …“
Wenn oben gesagt wurde, daß Schiller mit seinen „Räubern“ gegen die herrschende Gesellschaft seiner Zeit protestierte, so darf das nicht so verstanden werden, daß er etwa die wahren Klassenzusammenhänge erkannt habe und in der Lage gewesen sei, das Übel an der Wurzel zu bekämpfen. Schiller bekämpfte das Übel seiner Zeit, indem er das Laster bekämpfte, und er sah die mögliche Besserung des Menschengeschlechtes im Guten, das seiner Überzeugung nach unzerstörbar und von Ewigkeit an im Wesen der menschlichen Persönlichkeit begründet liegt. Er folgt hier den Gedankengängen der bürgerlichen Philosophie, die ihrem Charakter nach idealistisch war, in ihren Forderungen und Maximen in der damaligen Zeit aber revolutionär wirkte. Wenn er uns im Franz „das Laster mit samt seinem ganzen inneren Räderwerk entfaltet“, so zeigt er diesen riesigen Bösewicht als Materialisten. Aber es ist nicht etwa ein revolutionärer Materialismus, der uns da begegnet, sondern ein pervertierter, der gänzlich Mittel geworden ist, das Böse als richtig zu beweisen. Alle jenen ethischen Eigenschaften, die damals noch nicht aus der eigenen Gesetzlichkeit der gesellschaftlichen Entwicklung begründet werden konnten, erwuchsen aus dem Glauben an ein höheres Wesen, das sich in der menschlichen Seele verwirklicht; und so ist Karl Idealist, ein genialischer Schwarmgeist, der in der Enge seiner Welt vergebens nach Möglichkeiten sucht, die großen schöpferischen Ideen, die ihn erfüllen, zu verwirklichen. Er verdammt das „Kastratenjahrhundert“, in das er hineingeboren wurde, und gibt sich zusammen mit einer Reihe von Kommilitonen einem ausschweifenden Leben hin.
In zweifacher Hinsicht sehen wir also bei dem Bruderpaar Karl und Franz große Ideen der Menschheit pervertiert. Ist es bei Franz die Befangenheit in feudalen Schranken, so sind die Gründe bei Karl in eben jenen Auswirkungen zu finden, die die Herrschaft solcher Menschen, deren Prototyp Franz ist, hervorbrachten. Dem Dichter gelang es, die tiefe und unversöhnliche soziale Widersprüchlichkeit seiner Zeit in der Entartung großer Charaktere zu zeigen. Folgen wir dem Gang der Handlung, so sehen wir diesen Gedanken des Dichters mit zwingender Klarheit zu Ende gebracht. Franz fühlt sich zum Herrscher berufen, und das nicht zu Unrecht. Er ist ein Feudalfürst, wie er typischer sich nicht vorstellen läßt. Machtgier, Skrupellosigkeit und ein Intellekt, der eiskalt alle menschlichen Bande, alle echten Beziehungen aus seiner Welt herauseskamotiert, befähigen ihn, über Leichen zu gehen. Ohne Hemmungen betritt er diesen Weg; denn wenn er auch von seiner Persönlichkeit her berufen ist, das Feudalerbe Maximilians, des regierenden Grafen von Moor, anzutreten, so gibt es dennoch ein entscheidendes Hindernis: Karl und nicht er ist der Erstgeborene.
Die Liebe des Vaters hängt ganz an seinem Ersten, dessen schwärmerische Verehrung für alles Gute und Schöne, seine Kraft, zu kämpfen und zu lieben, das Vaterherz immer aufs neue entzücken. Und nichts betrübt den alten Moor mehr als Karls Lebenswandel, dessen tiefere Ursachen er nicht begreifen kann. Franz benutzt diesen Umstand, um eine immer stärkere Entfremdung zwischen Karl und dem Vater herbeizuführen. Er handelt nach einem genau vorbedachten Plan. Ein von ihm fingierter Brief aus Leipzig schildert das Leben Karls in abscheulichsten Übertreibungen. Franz erbettelt sich vom Vater die Zustimmung, in dessen Namen seinem Bruder zu schreiben, und führt den Betrug weiter, indem er Karl angeblich in des Vaters Auftrag verstößt. Dieser Brief trifft Karl in einem Augenblick, da er zur Umkehr bereit ist. Die Gesellschaft, die ihn umgibt, besteht nicht aus Menschen gleicher Sinnesart; sie suchen nicht das Große und verzweifeln an dem Kleinen, das sie finden. Ihnen ist es wohl in diesem Jahrhundert. Letzten Endes sind sie – mit Ausnahme Schweizers und Rollers kleine und gemeine Schurken, Verbrecher, Saufbolde. Deshalb hat sich Karl entschlossen, sein Leben zu ändern, ins Vaterhaus zurückzukehren und seiner wahren Verpflichtung, ein guter Fürst zu werden, nachzukommen. Er bat seinen Vater in einem Brief um Verzeihung. Dieser Brief hat den alten Moor nie erreicht. Er wurde von Franz unterschlagen. Als Antwort darauf erhält er jetzt die Zeilen seines verräterischen Bruders und verzweifelt. Daß seine Liebe und seine Bereitschaft zur Umkehr so erwidert wird, muß einen Menschen wie Karl Moor im tiefsten an allem Edlen und Guten irren lassen. Seine Jugend glaubt nicht an die Fehlbarkeit des Menschen, sein Idealismus hält Vaterliebe und Brudertreue für die unveränderlichen Maximen, für die Stützen des sittlichen Baues der Welt. Sie stürzen für Karl ein. Damit ist ihm die letzte Möglichkeit, einen Platz in der menschlichen Gesellschaft zu erlangen, genommen. Der von Spiegelberg aufgebrachte Gedanke, eine Räuberbande zu gründen, findet in Karls verzweifeltem Herzen ein donnerndes Echo. Er zieht mit seinen Kumpanen in die böhmischen Wälder.
Es liegt nicht in Karls Natur, schlechthin ein Räuber und Mörder zu werden, er will Rächer sein. Er will die ihm angetane Schmach an der Menschheit vergelten, will als Selbsthelfer die eingestürzten Ideale für sich und aus eigener Kraft heraus wieder errichten, indem er alle Ungerechtigkeit grausam verfolgt. Früh schon begreift er die Fragwürdigkeit dieses Unterfangens. Zu groß sind die Opfer, die gebracht werden müssen, und immer wieder wird ihm klar, daß er sich zur Erfüllung seiner Aufgabe menschlicher Werkzeuge bedient die selbst zu jenen gehören, welche er ausrotten will.
Karls verzweifelter Entschluß gibt Franz Zeit, seinen Plan folgerichtig weiterzuführen. Nun, da Karl verstoßen ist, muß er das letzte Hindernis, zur Macht zu gelangen, hinwegräumen; er will seinen Vater töten, aber nicht durch plumpen physischen Mord, sondern durch seelische Qual. Er läßt ihm die Nachricht überbringen, daß Karl, durch den Fluch seines Vaters zur Verzweiflung getrieben, den Tod gefunden habe. Gleichzeitig glaubt er dadurch, den Weg freizuhaben, Karls Geliebte, Amalia, zu erringen. Amalia aber bleibt standhaft. Nichts zieht sie zu Franz, dem Kehrbild seines Bruders, und im tiefsten Innern empfindet sie, daß hier ein Verbrechen geschehen ist. Der alte Moor aber, von Reue zerrissen, fällt in tiefe, todgleiche Ohnmacht. Als Franz entdeckt, daß der Vater, schon im Sorge liegend, immer noch lebt, setzt er ihn im Turm einem qualvollen Hungertode aus. Immer tiefer gerät er auf die Bahn des Verbrechens, immer wieder erhebt sich die Stimme seines Gewissens, immer wieder aber erstickt er sie durch die kalte Logik eines Unmenschen.
„Ist die Geburt eines Menschen das Werk einer viehischen Anwandlung, eines Ungefährs, wer sollte wegen der Verneinung seiner Geburt sich einkommen lassen, an ein bedeutendes Etwas zu denken? Es war etwas und wird nichts – Heißt es nicht ebensoviel als: es war nichts und wird nichts, und um nichts wird kein Wort mehr gewechselt – der Mensch entsteht aus Morast, und watet eine Weile im Morast, und macht Morast, und gärt wieder zusammen in Morast, bis er zuletzt an den Schuhsohlen seines Urenkels unflätig anklebt.“
Während so Franz in gigantischer Unmenschlichkeit immer mehr erstarrt, wird für Karl die sittliche Berechtigung seines Unternehmens mehr und mehr in Frage gestellt. Sagt er zum Pater noch „Was ich getan habe, werd ich ohne Zweifel einmal im Schuldbuche des Himmels lesen; aber mit seinen erbärmlichen Verwesern will ich kein Wort mehr verlieren. Sag ihnen, mein Handwerk ist Wiedervergeltung, Rache ist mein Gewerbe“ – so fühlt er sich doch ausgestoßen aus der Welt und ausgespien aus dem Kreise derer, die friedlich in ihrer in sich geschlossenen Existenz leben.
„Ja, Freunde, diese Welt ist so schön. Diese Erde so herrlich. Und ich so häßlich auf dieser schönen Welt – und ich ein Ungeheuer auf dieser herrlichen Erde … Daß ich ein Bettler geboren werden dürfte! Daß ich werden dürfte wie dieser Tagelöhner einer! – Oh, ich wollte mich abmüden, daß mir das Blut von den Schläfen rollte – mir die Wollust eines einzigen Mittagsschlafes zu erkaufen – die Seligkeit einer einzigen Träne“.
Dieses Gefühl der Ausgestoßenheit aber ist es das ihn mit immer stärkerer Kraft an seine Bande fesselt. Er kann dem Konflikt zwischen dem Recht, eine schlechte Welt zu bessern, und den fürchterlichen Mitteln, die er dazu benutzen muß, nicht ausweichen. Dieser Widerspruch richtet ihn zugrunde.
Unter fremden Namen kehrt er in das Schloß seiner Väter zurück, um dort Erlösung zu finden – und trifft auf eine Wahrheit, die ihn zurückwirft in sein furchtbares Leben. Schon will er dem allen ein Ende machen und sich selbst aus der Welt schaffen, aber die schauerliche Ungewißheit des danach Kommenden hält ihn zurück. In der Einsamkeit des Waldes findet er im Turm seinen noch lebenden Vater und muß erfahren, daß all sein Unglück durch den Betrug Franz’ zustande kam, daß er ein Tor gewesen ist und er um nichts die schrecklichsten Verbrechen beging. Amalia, die ihn im Schloß trotz seiner Verkleidung erkannte, findet ihn im Wald und wird von der Bande als Opfer gefordert. Karl ersticht seine Braut und kauft sich damit von dem Schwur frei, den er seinen Kumpanen geleistet hat. Hier nun, am Ende seines Weges, erkennt er klar, daß die Welt durch Selbsthelfertum nicht zu bessern ist. Er sieht, daß nicht in jedem Fall der Zweck die Mittel heiligt, daß mit solchen Mitteln dieser Zweck nicht zu erreichen ist. „Da steh’ ich am Rande eines entsetzlichen Lebens und erfahre nun mit Zähneklappern und Heulen, daß zwei Menschen wie ich den ganzen Bau der sittlichen Welt zugrunde richten würden.“
Einsam geht Karl Moor dahin, sein Leben zu vollenden, und bringt sich der Justiz zum Opfer.
Die Arbeit an einem Drama von den Ausmaßen der „Räuber“ kann nicht so betrachtet werden, als ob der Dichter ein vorher in seinem Kopf Vollendetes niederschrieb. Die Gestaltung des Stoffes war für Schiller ein Prozeß der Selbstverständigung. Wie ein Arzt horchte er den Körper seiner Gesellschaft nach ihren Leiden ab und suchte Wege zu deren Besserung. In den „Räubern“ fand er einen nicht gangbaren Weg. Dabei enthüllte er die tiefsten Beweggründe menschlichen Handelns und zeigte sie bewußt oder unbewußt in ihrer Abhängigkeit von sozialen Strukturen. Er sprach seiner Gesellschaft ein vernichtendes Urteil; so vernichtend, wie er es später nie mehr – höchstens noch in „Kabale und Liebe“ und dort mit weit geringerem Anspruch auf Universalität – vermochte.
Es ist hier nicht unsere Aufgabe, die in der Jugend Schillers und der Unausgereiftheit seiner dichterischen Mittel begründeten Schwächen des Werkes bloßzulegen, die besonders in Unsicherheiten der Motivierung bestehen.
Lassen wir uns von der Gewalt anrühren, mit der Schiller seine Zeit zum Kampf gegen das Unrecht aufrief.
Unser szenischer Querschnitt versucht, die Höhepunkte der Handlung herauszuarbeiten, ohne indessen den Zusammenhang des Ganzen zu zerreißen.

Christoph Hamm
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I
Franken.
Saal im Moorschen Schlosse. Franz. Der alte Moor

II
Schenke an den Grenzen von Sachsen.
Karl von Moor. Spiegelberg. Später Roller, Schweizer u. a.

III
Zimmer im Moorschen Schlosse.
Franz von Moor. Später Herrmann.



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VI
Des alten Moors Schlafzimmer.
Der alte Moor. Amalia. Später Daniel, Franz, Herrmann.

V
Die böhmischen Wälder
Moor und die Räuberbande. Später Pater.

VI
Garten beim Moorschen Schlosse.
Amalia. Franz. Später Herrmann.



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VII
Gegend an der Donau.
Karl Moor. Die Räuber. Später Kosinsky.

VIII
Ländliche Gegend um das Moorsche Schloss.
Karl Moor. Kosinsky.

IX
Zimmer im Moorschen Schlosse.
Franz Moor.



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X
Ein nahegelegener Wald. Ein verfallener Turm in der Nacht.
Die Räuber. Karl Moor. Herrmann. Der alte Moor.

XI
Zimmer im Moorschen Schlosse.
Franz von Moor. Daniel.

XII
Schauplatz des X. Bildes.
Karl Moor. Die Räuber. Amalia. Der alte Moor.


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Maximilian – regierender Graf von Moor:  
Fred Kötteritzsch
sein Sohn Karl: Günter Grabbert
sein Sohn Franz: Horst Schulze
Amalia von Edelreich – Nichte des Grafen:  
Christa Gottschalk
Spiegelberg: Horst Guntermann
Schweizer: Hans-Robert Wille
Grimm: Heinz Gothe
Schufterle: Kurt Kachlicki
Roller: Erich Gerberding
Kosinsky: Wolfgang Jakob
Herrmann – Bastard von einem Edelmann:  
Wolfgang Dehler
Daniel, ein Diener im Moorschen Hause:  
Erich Werder
Ein Pater: Friedhelm Eberle

von Friedrich Schiller
Schallplattenbearbeitung: Karl Kayser

Querschnitt durch die Inszenierung der StädtischenTheater Leipzig


Zwischenmusiken: Siegfried Tiefensee
Regie: Karl Kayser