Vom Raholzer Räuber Rumzais
und seinem Sohne Zipfelchen


von Vaclav Ctvrtek

LP SUPRAPHON 10 2295-1
Covertext:
Da lebte im Wald Raholez, bei der Stadt Jicin, der Räuber Rumzais. Früher Schuster und dann – zum Schrecken des Bürgermeisters Humpal und des Herrn Fürsten aus Jicin – Räuber. Mit den Guten lebte er immer in Frieden, auch mit den Bäumen dem Wild und den Vögeln. Doch wer dem Wald Schaden zufügen wollte oder selbst der Stadt Jicin, der stieß an jedem Wegende auf Rumzais. Seine Pistole hatte Rumzais mit einer grünen Eichel geladen, trotzdem schoß er aber nur selten. Die meisten hörten auf Rumzaisens weise Worte, aber wer nicht hören wollte, den strafte er empfindlich, aber im guten.

Mit Rumzais wohnte in der Höhle seine Räuberfrau Manka. Sie war hübsch wie eine schön gewachsene Blume. Treu wie weißer Kieselstein. Und Rumzais gab sie die Gewißheit, daß er in seinem Räuberhandwerk gerecht verfährt.

Als Dritter lebte dort mit ihnen ihr Räubersöhnchen Zipfelchen, der alle kleinen Tiere und die kleineren Feen zu Freunden hatte.

Und über alles das wird ein Märchen erzählt.
|  Seite 1  |

Wie Zipfelchen zur Welt kam und die Schule durchgelaufen hat
Wie Rumzais und ZipfelchendemTeichwärter ein Schnippchen schlugen
Wie Rumzais und Zipfelchen dem Herrn Fürsten die Kegel aufbauten


|  Seite 2  |

Wie Zipfelchen die Wacholderquelle rettete
Wie Zipfelchen der Frau Fürstin das Wollknäuel hütete
Wie Rumzais und Zipfelchen dem Krebs das Feuerschlagen beibrachten

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .



Erzähler: Valtr Taub

Text: Vaclav Ctvrtek
Deutsche Übersetzung: Lucie Taubova

Musik: Vaclav Lidl
Film-Sinfonieorchester Prag
Dirigent: Stepan Konicek

Regie: Jiri Sramek
Tonregie: Jiri Bartos
Schnitt: Ivan Mikota